Der Audio-Player auf der eigenen Webseite

Warum du einen unabhängigen Audio-Player auf deiner Webseite haben solltest

Zahlreiche Anbieter ermöglichen es dir, deine Songs auf deren Plattformen hochzuladen und diese dann wieder als Player mit einem Link/HTML-Code auf deinen Seiten einzubinden. Egal, ob es sich dann um deine eigene Webseite oder auch Facebook & Co. dreht. Warum solltest du dennoch einen eigenen Audio-Player auf der Webseite einbauen?

Deine Webseite vs. Plattformen vs. Social Media

Deine treuen und natürlich auch potenzielle neue Fans, also neue Interessenten, die dich noch nicht so gut kennen, möchte deine Musik hören. Du solltest Ihnen dies so einfach wie möglich gestalten. Wie funktioniert dies einfacher, als über die eigene Webseite?

Jetzt denkst du dir wahrscheinlich “kein Problem, ich habe meinen Spotify-Player eingebunden, einen Soundcloud-Player ebenfalls und wofür brauche ich überhaupt eine Website, bei mir läuft alles über meine Social-Media-Kanäle ab!”

Ein paar alternative Gedanken:

Spotify – nicht jeder Fan von dir oder jeder Interessent möchte streamen. Es gibt noch genug Leute, die gerne Musik kaufen und diese würdest du hier außen vorlassen. Und wenn es nur eine Person ist, wäre dies eine Person zu viel, die du nicht als potenziellen Fan wahrnimmst. Du weißt nie, welche Person dir weitere Fans heranzieht oder welche potentiellen anderen Kontakte sich bei einer Person verbergen. Jeder, der an dir und deiner Musik interessiert ist, sollte für dich Priorität haben.

In eine Spotify-Playlist kannst du auch nur Songs einstellen, die veröffentlicht wurden. Somit kannst du nicht schnell reagieren oder mal etwas umstellen oder sogar einen Track hineinstellen, der noch nicht veröffentlicht wurde.

Soundcloud – die Abspielqualität ist beschränkt und auch die Upload-Menge ist begrenzt bei einem Free-Account. Um hier flexibel zu sein, müsstest du alleine für Soundcloud Pro ein Subscription eingehen und du zahlst wohlmöglich für einen Service, denn du in diesem Umfang gar nicht nutzten möchtest.

Social-Media – Sich ausschließlich auf Social-Media-Kanäle zu verlassen, ist zusätzlich ein gefährliches Spiel. Wenn diese Plattformen die Regeln ändern, kannst du nichts dagegen unternehmen, egal wie groß dein Account ist. Facebook hat dies mit den Facebook-Ads gezeigt, YouTube hat die Algorithmen ebenfalls bereits verändert, so dass es nicht mehr auf die Subscriber-Anzahl von deinem Account abhängt, wie weit oben deine Videos nach einer Suche angezeigt werden…und die Plattformen werden früher oder später weitere Änderungen vornehmen. Dies ist ihr gutes Recht und diese wollen sich ja auch weiterentwickeln.

Also warum einen eigenen Audio-Player für deine Website?

Die Gründe für deinen Audio-Player auf deiner eigenen Webseite

1) Du bestimmst die Regeln

Mit deinem eigenen Audio-Player hast du die volle Kontrolle. Die Daten liegen auf deinem Hosting-Server und du kannst alle Fans und Interessierten zu einem zentralen Punkt schicken. Natürlich kannst du dort auch Links zu den anderen Portalen setzten. Somit hat jeder Besucher die Wahl, wo er deine Songs oder Ausschnitte von Ankündigungen anhört – doch du ermöglichst jedem Besucher deine Songs sofort auf deiner Webseite zu hören.

 

2) Du legst die Qualität fest

Du kannst mit deinem eigenen Player festlegen, in welcher Qualität die Songs abgespielt werden. Ob nun als Mp3 in geringer Auflösung oder als hochauflösende verlustfreie Musikdatei – und das ohne irgendwelche wiederkehrenden Zusatzkosten aus einem Membership für eine Plattform, über die du keine Kontrolle hast.

Natürlich kostet ein guter Player auch etwas Geld. Und sicherlich gibt es auch hier Anbieter, die eine monatliche oder jährliche Gebühr veranschlagen. Aber du bist mit dieser Investition wesentlich unabhängiger und zahlst für ein Angebot, welches du dir abgestimmt auf deine Anforderungen aussuchst.

 

3) Nicht jeder will streamen

Es gibt diese Leute noch und ich denke auch, es wird sie noch eine Weile geben, die nicht darauf aus sind, sich bei jedem Streaming-Anbieter anzumelden. Wer kann heute schon sagen, was nach dem Streaming kommt. Egal wie sich die Branche entwickelt – zu jeder Zeit kannst du deinen bekannten und neuen Zuhörern deine Musik anbieten und auch wenn es nur Auszüge von deinem neuen Song oder Album sind.

 

4) Du kannst flexibler den Inhalt bestimmen

In deinem eigenen Player kannst du…

  • Ausschnitte aus einem Album zusammenstellen,
  • exklusiv Previews in voller Länger bis zur Veröffentlichung bei Apple Music und Spotify einstellen,
  • Exklusive unveröffentlichte Songs kurzfristig hochladen,
  • so viele Playlisten erstellen, wie du es für nötig hältst.
  • oder Songs auch nur für eine begrenzte Zeit freigeben.

 

TIPP: Hol dir deine Fans aus den Social-Media-Kanälen auf deine Seite und versuche, ihre E-Mail-Adresse zu erhalten. Dann hast du den besten und direkten Kontakt zu deinen Fans, den du haben kannst.

Wenn diese dir ihre E-Mail-Adresse geben – zum Beispiel durch eine Mailing-Liste, kannst du sie auf eine verstecke Seite auf deiner Webseite mit einer exklusiven Playlist führen. Diese Aktion kann auch für alle neuen Besucher deiner Webseite erfolgen.

Lösungen für den Audio-Player auf deiner Webseite

Ein eigener Audio-Player auf der Webseite bietet dir die Kontrolle über Qualität, Inhalt, Dauer und zusätzliche Flexibilität. Der Audio-Player kann als Tool genutzt werden, um Fans auf deine Webseite zu bringen und neue potenzielle Fans direkt beim ersten Besuch mit exklusivem Content zu begeistern.

Welche Eigenschaften sollte ein Audio-Player besitzen?

  • Der Upload deiner Audio-Daten sollte schnell und unkompliziert gestaltet sein
  • Eine flexibel gestaltbare Wiedergabeliste sollte definitiv Priorität haben, damit du ggf. Album-Bezogen, Stimmungsbezogen oder Genre-Bezogen Playlisten erstellen kannst
  • Keine Begrenzung auf Songanzahl und Playlisten, jedenfalls nicht in dem Rahmen, wo du in ein bis zwei Jahren bereits an die Grenzen kommst
  • Benutzerfreundlich und passenden für die mobilen Geräte wie Smartphones und Tablets
  • Eine automatische Spielfunktion die sich an- und ausschalten lässt
  • Der Player sollte sich anpassen lassen: Layout, Größe, Farbe
  • Wie und wo du deinen Player anzeigen lässt, sollte auch dir überlassen sein: als Plugin, Widget oder Shortcode
  • Super wäre natürlich, wenn du auch andere Medien wie YouTube-Videos einbinden kannst
  • Links zu den anderen Audio-Services wie Apple Music oder Podcast Abo-Taste
  • Zur Analyse sind Statistiken nur für den Audio-Player hilfreich

Links

Welcher Audio-Player bietet sich hierfür an?

Da ich selbst WordPress als Basis für meine Webseite nutze, hier ein paar Kandidaten

Eine tolle Übersicht zu diesen und noch einigen anderen Kandidaten findest du hier bei Kinsta – WordPress Audioplayer

Auf meiner Mixing-Service-Seite mixrocks.com nutze ich derzeit die kostenfreie Version des AudioIgniter-Audioplayers und bin damit zufrieden.

Ich hoffe, dir hat der Blogeintrag gefallen und würde mich über dein Teilen sehr freuen:

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